Okay, wenn search.com Ihren Browser kapert, ist das ziemlich nervig, oder? Diese ständigen Weiterleitungen, die heimlichen Startseitenänderungen und der Versuch, das Problem loszuwerden, fühlt sich an wie ein Kampf gegen Windmühlen. Manchmal beeinträchtigt es nicht nur Ihre Suchmaschine, sondern hängt auch mit anderem unerwünschten Schadprogramm zusammen. Ziel ist es, den Browser-Hijacker zu entfernen, Ihr System zu bereinigen und wieder normal surfen zu können. Das ist keine komplizierte Technik – Sie müssen lediglich systematisch Erweiterungen und Einstellungen überprüfen und einige Scans durchführen. Folgen Sie diesen Schritten, und hoffentlich haben Sie search.com dann nicht mehr im Griff.
So beheben Sie die Searching.com-Übernahme in Windows 10
Überprüfen Sie Ihre Browsererweiterungen – sie sind meist die ersten Helfer bei solchen Browser-Hijacking-Aktionen.
Hier verstecken sich diese Browser-Hijacker oft.Öffnen Sie Chrome, Firefox oder Edge und rufen Sie das Menü für Erweiterungen oder Add-ons auf. In Chrome finden Sie es unter chrome://extensions, in Firefox unter about:addons und in Edge unter edge://extensions.
- Achten Sie auf alles, was Ihnen verdächtig oder ungewohnt vorkommt oder an dessen Installation Sie sich nicht erinnern. Diese heimtückischen Erweiterungen tarnen sich manchmal als nützlich, wollen Sie aber nur in der Sackgasse halten.
- Deaktivieren Sie verdächtige Add-ons sofort. Noch wichtiger ist es, sie vollständig zu entfernen – denn Deaktivierung allein reicht manchmal nicht aus, um sie endgültig zu löschen.
- Manche Erweiterungen haben vielleicht seltsame Namen wie „SuperTool“ oder „SpeedBooster“, aber in Wirklichkeit sind das nur Tarnungen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt.
Das ist hilfreich, da Browser-Hijacker oft mit Erweiterungen zusammenarbeiten oder sich dahinter verstecken. Durch deren Entfernung verringert sich die Wahrscheinlichkeit von Weiterleitungen und unerwünschten Pop-ups. Bei manchen Konfigurationen ist ein Neuladen oder Neustart des Browsers erforderlich, um die volle Wirkung zu sehen, bei anderen tritt sie sofort ein.
Setzen Sie Ihre Browsereinstellungen zurück – das ist wie das Drücken eines Reset-Knopfes für Ihren Browser.
Selbst nach dem Entfernen von Erweiterungen können einige Einstellungen noch beeinträchtigt sein. Durch das Zurücksetzen werden Startseite, Suchmaschine und Startseiten zurückgesetzt sowie alle Erweiterungen deaktiviert – ausreichend, um den Einfluss von searching.com zu unterbinden.
- Gehen Sie in Chrome zu Einstellungen > Erweitert > Zurücksetzen und Bereinigen > Einstellungen auf die ursprünglichen Standardwerte zurücksetzen.
- In Firefox rufen Sie about:support auf und klicken Sie auf Firefox aktualisieren.
- Navigieren Sie in Edge zu Einstellungen > Einstellungen zurücksetzen > Einstellungen auf Standardwerte zurücksetzen.
Sichern Sie vorsichtshalber Ihre Lesezeichen und Passwörter – Vorsicht ist besser als Nachsicht. Ihre Startseite wird dann auf die Standardseite oder Ihre bevorzugte Seite zurückgesetzt, und Ihre Suchmaschine wird wieder Google oder Ihre vorherige Suchmaschine anzeigen. Dieser Schritt behebt häufig das Problem der ständigen Weiterleitung.
Deinstallieren Sie verdächtige Programme – denn manchmal schleichen sich Hacker mit harmlos aussehender Software ein.
Searching.com wurde möglicherweise zusammen mit einer kostenlosen App oder einem Hilfsprogramm installiert, das Sie heruntergeladen haben. Das Problem ist, dass Malware-Autoren wissen, dass die meisten Nutzer zu schnell auf „Weiter“ klicken und so Schadsoftware unbemerkt auf ihr System gelangen lassen.
- Öffnen Sie Einstellungen > Apps & Features oder geben Sie im Startmenü „Programme hinzufügen oder entfernen“ ein und öffnen Sie es.
- Achten Sie auf alles, was vorher nicht da war oder seltsam klingt, insbesondere wenn es ungefähr zur gleichen Zeit aufgetaucht ist, als searching.com erschien.
- Deinstallieren Sie verdächtige Programme. Löschen Sie nichts, was Sie kennen oder benötigen – überprüfen Sie im Zweifelsfall alles noch einmal.
Das ist eine weitere Möglichkeit, die Quelle der Systemübernahme zu unterbinden. Manchmal handelt es sich bei diesen Programmen nur um schlecht programmierte Symbolleisten oder kostenlose Hilfsprogramme, manchmal aber auch um echte Schadsoftware – daher ist Ihr Urteilsvermögen gefragt. Bei einer Systemkonfiguration wird alles restlos entfernt, bei einer anderen ist möglicherweise ein zweiter Scan erforderlich.
Führen Sie einen Anti-Malware-Scan durch – betrachten Sie es als eine gründliche Systemreinigung.
Falls searching.com immer noch unentdeckt in Ihrem System lauert, möglicherweise tief versteckt, kann ein guter Malware-Scanner die Stellen finden, die bei manuellen Schritten übersehen wurden. Malwarebytes wird häufig empfohlen, da es zuverlässig, kostenlos und effektiv beim Aufspüren von Browser-Hijackern, Adware und anderer unerwünschter Software ist.
- Laden Sie Malwarebytes von deren Website herunter.
- Führen Sie einen vollständigen Scan durch – nicht nur einen Schnellscan –, denn dort verstecken sich die hartnäckigen Stellen.
- Falls etwas gefunden wird, lassen Sie es die Bedrohungen unter Quarantäne stellen oder entfernen. Folgen Sie den Anweisungen und erwägen Sie anschließend einen Neustart.
Auf manchen Rechnern halten sich die virusähnlichen Bestandteile von searching.com hartnäckig, sodass ein zweiter oder sogar dritter Scan erforderlich sein kann. Alternativ können Sie auch Windows Defender verwenden – achten Sie nur darauf, dass dieser auf dem neuesten Stand ist.
Überprüfen Sie Ihre Browserverknüpfungen – Ja, selbst Ihre Desktop-Symbole können manipuliert werden.
Das ist etwas seltsam, aber manchmal wird die eigentliche Verknüpfung zum Starten des Browsers verändert. Anstatt Chrome oder Edge normal zu öffnen, werden zusätzliche Befehle oder URLs geladen, die Sie weiterleiten.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung Ihres Browsers (Desktop-, Taskleisten- oder Startmenüsymbol) und wählen Sie Eigenschaften.
- Schauen Sie sich das Feld „Ziel“ an. Dort sollte lediglich etwas wie „“ stehen
"C:\Program Files\Google\Chrome\Application\chrome.exe". Falls dort etwas Zusätzliches wie „http://searching.com“ oder andere ungewöhnliche Links vorhanden ist, löschen Sie diesen Teil. - Klicken Sie auf Anwenden und OK.
Das wird oft übersehen, macht aber einen großen Unterschied. Manchmal genügt schon eine kleine Anpassung, um den normalen Startvorgang Ihres Browsers wiederherzustellen.Öffnen Sie nach der Bereinigung Ihren Browser wie gewohnt und prüfen Sie, ob Suchanfragen weiterhin umgeleitet werden – falls nicht, haben Sie es fast geschafft.
Sobald das alles erledigt ist, öffnen Sie Ihren Browser, um zu prüfen, ob searching.com endgültig verschwunden ist. Ihre Startseite sollte wieder die von Ihnen festgelegte Seite anzeigen, und Suchanfragen sollten über Ihre bevorzugte Suchmaschine ohne unerwartete Weiterleitungen laufen. Es ist zwar etwas Aufwand, aber es lohnt sich für ein reibungsloses Surferlebnis.
Tipps zum Schutz vor Suchmaschinen-Hijackern
- Seien Sie bei der Installation neuer kostenloser Software besonders vorsichtig – lesen Sie jeden Schritt genau durch und achten Sie auf Kontrollkästchen für Zusatzangebote.
- Wählen Sie die Installationsoptionen „Benutzerdefiniert“ oder „Erweitert“ und deaktivieren Sie alle verdächtigen Optionen.
- Aktualisieren Sie Windows und Ihre Browser regelmäßig – Patches beheben Sicherheitslücken, die Angreifer ausnutzen.
- Verwenden Sie eine seriöse Anti-Malware-App und halten Sie diese auf dem neuesten Stand. Planen Sie regelmäßige vollständige Scans ein.
- Seien Sie vorsichtig mit Pop-ups, gefälschten Updates und verdächtigen E-Mails. Diese dienen häufig als Einfallstor für Internet-Hijacker.
- Überprüfen Sie regelmäßig installierte Programme und Browsererweiterungen. Stellen Sie sich das wie das gelegentliche Aufräumen Ihres Spinds vor.
Häufig gestellte Fragen zur Entfernung von Searching.com
Was ist searching.com?
Es handelt sich um einen Browser-Hijacker, der sich meist unbemerkt über Softwarepakete einschleicht. Er ändert Ihre Standard-Startseite und Suchmaschine und leitet Ihre Suchanfragen um. Er ist eher lästig als ein Virus, aber dennoch störend und kann Ihre Aktivitäten verfolgen.
Kann es meinem PC schaden?
In den meisten Fällen nicht direkt, aber es beeinträchtigt Ihr Surfverhalten, blendet Werbung ein und deutet in der Regel auf weiteren unerwünschten Inhalt hin. Stellen Sie es sich wie einen ungebetenen Gast im Internet vor, der möglicherweise zwielichtige Gestalten an seiner Seite hat.
Woher kommt es?
Meistens liegt es an mitgelieferter Software, insbesondere wenn man während der Installation zu schnell auf „Weiter“ klickt. Achten Sie daher immer genau auf die Installationsanweisungen und wählen Sie eine benutzerdefinierte Installation.
Werden meine Lesezeichen gelöscht, wenn ich meinen Browser zurücksetze?
Durch das Zurücksetzen bleiben Ihre Lesezeichen und Passwörter in der Regel erhalten, Ihre Startseite wird jedoch zurückgesetzt und Erweiterungen werden deaktiviert. Sichern Sie wichtige Daten daher vorsichtshalber immer.
Wie kann ich verhindern, dass dies erneut passiert?
Seien Sie bei Downloads wählerisch, wählen Sie benutzerdefinierte Installationsoptionen, halten Sie Ihre Software auf dem neuesten Stand und verwenden Sie gute Antivirenprogramme. Kurz gesagt: Gehen Sie bei Installationen sorgfältig vor und bleiben Sie wachsam.
Was, wenn ich den Täter immer noch nicht finden kann?
Wenn searching.com nach all der Suche und Deinstallation immer noch auftaucht, führen Sie einen vollständigen Malware-Scan durch. Nicht jede Malware wird sofort erkannt, und es werden geeignete Tools benötigt, um sie zu entfernen. Malwarebytes ist ein guter Anfang.
Kurzfassung: So geht Searching.com an.
- Überprüfen Sie die Browsererweiterungen und entfernen Sie verdächtige Erweiterungen.
- Setzen Sie Ihre Browser auf die Standardeinstellungen zurück.
- Deinstallieren Sie alle fragwürdigen Programme von Windows.
- Führen Sie einen gründlichen Malware-Scan durch.
- Überprüfen Sie Ihre Browser-Verknüpfungen auf Manipulationen.
Zusammenfassung – Gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Browser zurück
Sich die Zeit zu nehmen, searching.com zu entfernen, spart langfristig Frust und sorgt für ein reibungsloseres Surferlebnis. Es ist nicht immer einfach, aber mit der richtigen Vorgehensweise ist es machbar. Achten Sie bei Installationen darauf, halten Sie alles auf dem neuesten Stand und führen Sie regelmäßige Aufräumarbeiten durch. Vorbeugen ist besser als Heilen – lassen Sie sich also nicht noch einmal von dieser Browser-Übernahme infizieren. Hoffentlich erspart dies dem einen oder anderen viel Ärger. Viel Erfolg und genießen Sie wieder einen sauberen und schnellen Browser!